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Maritime Ausbildung für die HochseeKommandostruktur Hochsee

Weil die Seefahrt auf offener See besonders anspruchsvoll, gefährlich und verantwortungsvoll ist, werden allgemeine, internationale Regeln benötigt.
Es dient dazu, Menschen, Schiffe, Ladung und die Umwelt zu schützen.

 

Die wichtigsten Regeln:

🛟 Sicherheit von Menschenleben

Auf hoher See bist du oft weit weg von schneller Hilfe. Fehler können lebensgefährlich sein.
Die Ausbildung vermittelt u. a.:

  • Notfallmanagement (Brand, Wassereinbruch, Mann-über-Bord)
  • Überleben auf See
  • Medizinische Erstversorgung
  • Arbeitssicherheit an Bord

 

⚙️ Beherrschung komplexer Technik

Hochseeschiffe sind technisch hochkomplex:

  • Navigation mit Radar, ECDIS, GPS
  • Maschinen- und Antriebssysteme
  • Funk- und Notkommunikation
    Ohne fundierte Ausbildung wäre der sichere Betrieb nicht möglich.

 

♻️ Schutz der Umwelt

Ein Unfall auf See kann massive Umweltschäden verursachen (Öl, Chemikalien, Containerverlust).
Die Ausbildung schult:

  • Umweltschutzvorschriften
  • Abfall- und Ladungsmanagement
  • Vermeidung von Havarien

 

📜 Internationale Vorschriften

Die Seeschifffahrt ist global geregelt. Seeleute dürfen nur fahren, wenn sie international anerkannte Qualifikationen besitzen.
So ist sichergestellt, dass:

  • ein deutscher Offizier auf einem asiatischen Schiff arbeiten kann
  • Sicherheitsstandards weltweit vergleichbar sind

 

🚢 Teamarbeit unter Extrembedingungen

Auf Hochsee fährt man oft wochen- oder monatelang zusammen:

  • Multinationale Crews
  • Schichtdienst rund um die Uhr
  • Stress, Isolation, Wetterextreme
    Die Ausbildung bereitet auch psychisch und sozial darauf vor.

 

🎓  Kurz gesagt:

Maritime Hochseeausbildung schafft:

  • Sicherheit
  • Professionalität
  • internationale Vergleichbarkeit
  • Schutz von Mensch und Umwelt

Die wichtigsten maritimen Kursebestimmungen

Diese gelten auf dem Binnensee genauso wie auf See:

 

Vollständiges Kursdiagramm    vorwindkurs     Kurse zum Wind

 

  • Nordkurs / Südkurs / Ostkurs / Westkurs
    → Fahrt genau in eine Himmelsrichtung
  • Am Wind
    → möglichst schräg gegen den Wind (typisch beim Segeln)
  • Halbwind
    → Wind kommt von der Seite (90°)
  • Raumschots
    → Wind kommt schräg von hinten
  • Vor dem Wind
    → Wind direkt von hinten

 

Besonderheit auf dem Binnensee

Auf Binnengewässern spielen zusätzlich eine Rolle:

  • Strömung (v. a. auf Flüssen)
  • Ufer, Tonnen, Fahrwasser
  • Berufsschifffahrt & Vorfahrtsregeln
  • Begrenzter Raum → exakter Kurs wichtiger als auf offener See

 

Typischer Zusammenhang

Der Begriff taucht häufig auf bei:

  • Sportbootführerschein Binnen
  • Segel- oder Motorbootkursen
  • Navigation & Kollisionsverhütung

Gemeinsame nautische Grundlagen

Nautic

📚 Maritime Ausbildung vermittelt Basiskompetenzen, die unabhängig vom Gewässertyp gelten:

 

  • Navigation (Kurse, Karten, Peilung)
  • Seemannschaft (Leinenarbeit, An- und Ablegen)
  • Sicherheitsregeln (Kollisionsverhütung, Notfallmanagement)
  • Wetterkunde (Wind, Fronten, Gewitter)
  • Funk & Kommunikation

Diese Fähigkeiten braucht man auf See, auf Flüssen und auf Binnenseen.

 

🛟 Sicherheit ist auch auf Binnenseen kritisch

Binnenseen wirken harmlos, können aber gefährlich sein:

  • Plötzliche Wetterumschwünge (z. B. Fallwinde, Gewitter)
  • Starker Wind und kurzer Seegang
  • Dichte Freizeitnutzung (Segler, Motorboote, SUPs)
  • Eingeschränkte Rettungsmöglichkeiten

Eine maritime Ausbildung reduziert Unfälle und verbessert das richtige Verhalten in Notlagen.

 

🎓 Einheitliche Ausbildungssysteme

Viele Länder nutzen einheitliche Ausbildungsstrukturen, bei denen:

  • maritime Grundausbildung die Basis bildet
  • danach spezielle Zusatzregeln für Binnengewässer dazukommen
    (z. B. andere Vorfahrtsregeln, Betonung, Geschwindigkeitszonen)

Das ist effizienter, als komplett getrennte Systeme zu haben.

 

🌍 Vorbereitung auf größere Reviere

Für viele Menschen ist der Binnensee:

  • ein Einstieg in die Seefahrt
  • ein Trainingsgebiet für spätere Fahrt auf Küsten oder Hochsee

Die maritime Ausbildung sorgt dafür, dass der Übergang später sicher und problemlos möglich ist.

 

📝Berufliche & rechtliche Gründe

  • Berufsschifffahrt, Wasserschutz, Ausbildungsschiffe
  • Versicherungen und Gesetze verlangen oft standardisierte Qualifikationen
  • Internationale Anerkennung von Ausbildungsnachweisen

 

Zusammengefasst

Maritime Ausbildung für Binnenseen gibt es, weil sie:
✔ grundlegende, überall gültige Fähigkeiten vermittelt
✔ die Sicherheit erhöht
✔ Ausbildungssysteme vereinheitlicht
✔ auf größere Fahrtgebiete vorbereitet
✔ rechtliche und berufliche Anforderungen erfüllt

Segeltörn


Ein Segeltörn (auch nur: Törn) ist die heutige Bezeichnung für eine Strecke, eine Regatta oder auch für eine ganze Reise, die mit einem Segelboot, einer Segelyacht oder einem Motorsegler unter Segeln zurückgelegt wird. Der Hauptzweck ist dabei das Segeln selbst und weniger die Beförderung von Personen und Gütern.
Segeltörns werden zumeist aktiv durchgeführt, das heißt, man ist Teil der Mannschaft und arbeitet beim Segeln mit. Unternehmen, die Segelfahrzeuge für Törns verschiedener Weite und Dauer vermieten, nennt man Vercharterer. Man kann aber auch als Gast auf dem Segelboot einen Törn mitmachen. Hier gibt es unter anderem das Konzept Hand gegen Koje, bei dem man gegen Mitarbeit an Bord kostenlos mitfahren kann. Nicht zuletzt gibt es auch verschiedene Varianten, als Gast bzw. Tourist auf großen Segelschiffen und Windjammern einen Kreuzfahrtsegeltörn mitzumachen.
Man spricht von einem Meilentörn, wenn der Törn auf das Zurücklegen größerer Strecken ausgerichtet ist. Ein Ausbildungstörn bezeichnet einen Segeltörn, bei dem die Mitsegler für den praktischen Teil eines Segelscheins ausgebildet werden. Bei einem Schwerwettertörn lernen Skipper das Verhalten im Sturm und die Sturmtaktik. Von einem Überführungstörn spricht man, wenn Ziel des Törns die Überführung einer Yacht an einen anderen Ort ist. Solche Törns stellen sich in der Praxis meist als Meilentörns dar.

 

 

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 Sprechfunkzeugnis (SRC)rechfunkzeugniss

Brauche ich ein Sprechfunkzeugnis?
Ist eine Yacht mit einer Funkanlage ausgerüstet, so muss der Schiffsführer das entsprechende Sprechfunkzeugnis besitzen. Bei einer UKW-Anlage ist das SRC (Short Range Certificate) vorgeschrieben. Ist die Yacht mit einer Grenzwellen-, Kurzwellen- oder Satellitenanlage ausgerüstet, so muss der Schiffsführer das LRC (Long Range Certificate) besitzen.
Sprechfunkzeugnisse eines Crewmitgliedes werden hierbei nicht anerkannt, weswegen zwingend der Schiffsführer selbst im Besitz eines Funkzeugnisses sein muss. Skipper ohne gültiges Funkzeugnis, die eine mit einer funktechnischen Anlage ausgerüstete Yacht führen, verstoßen somit gegen die SportSeeSchV.

UKW Binnenschiffahrtsfunk
Das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am Sprechfunk auf Binnenwasserstraßen teilnehmen zu können. Nach Übergang der Prüfungshoheit auf die Verbände ist dieses Zeugnis der Nachfolger des UKW-Sprechfunkzeugnisses. Zum Benutzen einer Schiffsfunkstelle benötigen Sie ein UKW-Gerät mit ATIS-Modul (Automatic Transmitter Identification System). Dadurch kann eine Funkstelle beim Loslassen der Sprechtaste identifiziert werden.

Sprechfunkzeugnis UBI
Das Betriebszeugnis für den Binnenschiffahrtsfunk (UBI) berechtigt zum Betreiben einer UKW-Funkstelle auf Binnenschifffahrtsstraßen. Es ist international und unbefristet gültig. Zulassung zur Prüfung ab 15 Jahren.
Prüfung

Die theoretische Prüfung besteht aus der schriftlichen Beantwortung eines Fragebogens, der Aufnahme und Abgabe von Not- und Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen unter Verwendung der Buchstabiertafel.

Hierbei sind folgende Kenntnisse nachzuweisen:
• Wesentliche Merkmale
• Rangfolge und Arten des Funkverkehrs
• Funkstellen
• Frequenzen und ihre Nutzung
• Automatisches Senderidentifizierungssystem (Atis)
• Bestimmungen/Veröffentlichungen und
• Technik einer Funkanlage

In der praktischen Prüfung muss der Anruf einer und aller Funkstellen und die Beantwortung von Anrufen unter Bedienung der Sprechfunkgeräte einer Schiffsfunkstelle durchgeführt werden.

 

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Segelhafen am Schrammelbad